16. Mai 2013, Hamburg

Wettbewerb zu Süderelbe-Querung

Deutsch-dänische Planungsgemeinschaft gewinnt Brückenwettbewerb

Am 16. Mai stellte Frank Horch, Hamburgs Senator für Wirtschaft, Verkehr und lnnovation, auf einer Pressekonferenz die Preisträger des Realisierungswettbewerbs
um die neue Brücke über die Süderelbe vor. Der Gewinnerentwurf kommt von der lngenieurgemeinschaft der Firmen: Schlaich Bergermann und Partner aus Stuttgart, WTM Engineers aus Hamburg (Mitglied des AIV) und DISSING + WEITLING architecture aus Kopenhagen. Unter den weiteren Preisträgern befinden sich die Büros: Kinkel und Partner aus Neu-Isenburg (2. Preis) und Ponting aus Maribor in Slowenien (3. Preis). lnsgesamt hatten 12 europäische Planungsbüros ihre Vorschläge ins Rennen um den besten Entwurf für die neue Elbquerung in Hamburg Moorburg geschickt.

Die Hochbrücke der Wettbewerbsgewinner ist als Schrägseilbrücke mit 140 Metern hohen Pylonen konzipiert und wird eine Länge von rund 535 Metern haben. Die sorgfältige Gestaltung der aus dem Tragwerk entwickelten Übergänge in Material und Form überzeugte das hochkarätig besetzte Preisgericht. Die Jury fasste eine einstimmige Entscheidung: Zwei symmetrisch angeordneten Pylone und zwei mittig angeordnete Seilebenen in Fächerform lassen das Bauwerk markant und zugleich feingliedrig wirken. Der Entwurf nimmt Bezug auf die Köhlbrandbrücke, ohne deren Geometrie zu duplizieren. Dieser Ansatz zu einer Gesamtschau der Hafenzone wird begrüßt. Die Arbeit zeichnet sich durch eine souveräne Durchformung bis ins Detail aus.



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