23. Juni 2014

Diskussionsveranstaltung

Braucht Hamburg eine Seilbahn?

Die Stage Entertainment GmbH plant zur Erschließung ihrer südlich der Elbe gelegenen Theaterstandorte den Bau einer Seilbahn von St. Pauli nach Steinwerder, wo im November 2014 ein weiteres Musical-Theater eröffnet werden soll. Das Projekt wird vollständig von Stage Entertainment und der Errichterfirma Doppelmayr finanziert.

Kritiker machen auf städtebauliche und denkmalpflegerische Folgeschäden aufmerksam, die vor allem in der Höhe und Mächtigkeit der dann notwendigen Pylone zu beiden Seiten der Elbe (90 m) sowie der anschließenden Streckenführung liegen. Deren umfangreiche Erschließung sei in der bisherigen Planung nicht geklärt und würde an Glacischaussee, Altem Elbpark, Bismarck-Denkmal, Stintfang und Landungsbrücken zu erheblichen Eingriffen und Störungen führen.

Im Frühjahr dieses Jahres wurde ein vom Investor angestoßenes „Bürgerbegehren“ erfolgreich abgeschlossen. Am 19.Juni 2014 soll die sich neu konstituierende Bezirksversammlung  in Hamburg-Mitte darüber entscheiden, ob sie sich dieses Begehren zu eigen machen will. Tut sie es nicht, wird es binnen zwei Monaten zu einem „Bürgerentscheid“ kommen, dessen Ergebnis dann verbindlich wäre.

Sollen diese gravierenden Auswirkungen auf das Stadtbild durch das Instrument eines „Bürgerbegehren“ durchgesetzt werden dürfen? Diskutieren Sie mit auf der von Architekten- und Ingenieurkammer sowie der Patriotischen Gesellschaft von 1765, der Freien Akademie der Künste und dem Denkmalverein ausgerichteten Veranstaltung am:

Montag, 23.6.2014 um 18 Uhr
im Haus der Patriotischen Gesellschaft von 1765,
Trostbrücke 4-6  20457 Hamburg


Mit einführenden Statements von:
Ingo Eggers, Baudirektor der Stage Entertainment GmbH
Andy Grote, Leiter des Bezirksamts Hamburg Mitte
Thomas Magold, Initiative Pro Seilbahn
Volkwin Marg, Architekt / Freie Akademie der Künste
Moderation:
Gerhard Hirschfeld, Sprecher des Arbeitskreises Denkmalschutz d. Patriotischen Gesellschaft


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